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Die Weinbeerenpflanze – anpflanzen und ernten

Die Weinbeere ist ein Kletterstrauch mit verholzten und weit verzweigen Ästen. Durch seine korkenzieherartigen Triebe kann er sich überall festhalten und dann eine Länge von bis zu 10 Metern erreichen. Die Blütezeit liegt je nach Standort in den Monaten Juni bis Juli. Die Reifen Beeren können oft bis weit in den Herbst hinein geerntet werden. Vermehrt wird die Weinbeere durch Steckhölzer die zu 2/3 in den Boden gesteckt werden und dort wurzeln.

Eine Traube trägt je nach Sorte 50 bis 150 Beeren.  Die Beere selbst ist entweder weiß oder blau, diese Färbung entsteht aber allein durch die Schale, das Fruchtfleisch ist immer hell. Es gibt mittlerweile auch Züchtungen, die keine Kerne mehr haben. Diese Beeren sind kleiner, sie schmecken aber meist auch süßer als die größeren Weinbeeren. Durch Trocknen kann man die Beeren haltbar machen, diese werden dann als Rosinen bezeichnet. Rosinen sind ein fester Bestandteil vieler Müslis oder Kuchen, sie eignen sich auch als gesunde Knabberei.

Weinbeeren selbst pflanzen und ernten

Wer in den Genuss frischer Beeren aus dem Garten kommen möchte, kann sich einen Rebstock pflanzen. Die Rebe gedeiht überall dort, wo es warm und sonnig ist. Damit sie ranken kann, muss sie allerdings an ein Gerüst gebunden werden. Von dort aus wächst sie problemlos und trägt auch bald schon Früchte. Es empfiehlt sich die Fruchtansätze auszulichten, das fördert das Wachstum. Auch wer nicht in einer typischen Weingegend lebt, kann eine Rebe an einer geschützten Hauswand heranziehen und dann sogar Beeren ernten. In Gartencentern gibt es mittlerweile sogar Weinbeeren, die in Containern wachsen und die man auf Balkon oder Terrasse halten kann.

Wer die Weinbeeren in unseren Breiten bis zur Reife bringen möchte, sollte sie geschützt pflanzen, am besten in einem Gewächshaus oder einem Wintergarten.