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Die Stachelbeerpflanze – anpflanzen und ernten

Stachelbeeren wachsen als bis zu 3 m hohe Sträucher. Ihre Blätter sind handförmig und behaart. Die Zweige haben eine sparrige Form und eine sehr raue Rinde. Die Blütezeit liegt in den Monaten April bis Mai und die Früchte können je nach Sorte von Juli ab geerntet werden. Die Blüten wirken klein und eher unscheinbar, sie sind traubenförmig und grünlich bis rötlich gefärbt. Die Früchte sind 1 bis 3 cm dick, leicht behaart und von kugeliger Form. Es gibt die Sträucher auch als Hochstamm, allerdings tragen diese nicht so viele Früchte wie die Strauchformen. Auch die Wildformen tragen Früchte, sie sind aber kleiner und säuerlicher als die Kulturformen der Stachelbeere. Die Vermehrung erfolgt über leicht verholzte Stecklinge. In der Natur verteilen die Vögel die Samen in ihrem Kot. Die Wurzeln der Stachelbeere liegen nur knapp unter der Oberfläche, hier darf nur sehr vorsichtig umgegraben werden.

Stachelbeeren anpflanzen und ernten

Stachelbeeren werden entweder als Strauch oder als Hochstamm angeboten. Sie gedeihen auf fast allen Böden und kommen mit fast allen Lagen gut zurecht. Sie tragen sogar im Schatten oder auf schlechten Böden reichlich Früchte. Somit sind sie auch für Menschen geeignet, die nicht gerade über einen grünen Daumen verfügen. Der Strauch ist selbstfruchtbar, das heißt, es genügt, einen Strauch im Garten zu haben, um reichlich Früchte zu ernten. Bienen und Hummeln zieht der Strauch magisch an, sie sorgen so für eine reiche Ernte. Wer Schädlingen den Genuss der Früchte und Blätter verderben will, sollte Knoblauch, Maiglöckchen oder Schafgarbe dort ansiedeln.

Leider werden die Pflanzen oft von Mehltau befallen, hier kann man die betroffenen Zweige nur abschneiden und vernichten. Befallene Pflanzenteile nicht auf den Kompost geben, die Erreger bleiben dort aktiv und verbreiten sich dann auch auf andere Pflanzen. Nach dem Schnitt dann den gesamten Strauch mit einem entsprechenden Mittel einsprühen.