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Stachelbeeren (Ribes uva-crispa syn. Ribes grossularia)

Wie am lateinischen Namen Ribes zu erkennen, ist die Stachelbeere mit den Johannisbeeren verwandt. Allerdings sehen die Pflanze selbst als auch die Früchte ganz anders aus. Die Stachelbeere hat im Gegensatz zu ihren Verwandten den Johannisbeeren Dornen, die es Mensch und Tier schwer machen, an die Früchte heranzukommen. Der Strauch ist in ganz Europa verbreitet, man findet die Stachelbeere aber bis in den Himalaja und China hinein. Neben den Kulturformen (subsp. grossularia) gibt es zahlreiche Wildformen (subsp. uva-crispa), diese tragen aber sehr viel kleinere Früchte.

Bei den Stachelbeeren, die in unseren Gärten angebaut werden, gibt es 34verschiedene Arten. Die Früchte sind dann entweder grün, gelb,weiß  oder rot. Geschmacklich sind Stachelbeeren meist eher säuerlich und erinnern auch ein wenig an Kiwi. In unseren Breiten wird die Stachelbeere etwa seit dem 16. Jahrhundert in den Gärten angebaut. Ihre genaue Herkunft ist wegen der vielen Wildformen nicht mehr genau festzustellen. Eine Zuchtform der Stachelbeere ist die Jostabeere, sie ist durch die Kreuzung von Schwarzer Johannisbeere und Stachelbeere entstanden.