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Wirkung und Nebenwirkung der Sanddornbeeren

Gerade in der kalten Jahreszeit machen die gesunden Inhaltsstoffe den Sanddorn zu einer Art Tonikum. Schon 3 Esslöffel Sanddornsaft pro Tag decken den Bedarf an den wichtigsten Vitaminen. In Tibet wird das Öl aus den Kernen seit über 1000 Jahren als Heilmittel genutzt. Es gilt als entzündungshemmend und antibakteriell. Zudem beschleunigt es die Wundheilung, es wird bei leichten Verbrennungen und bei Sonnenbrand eingesetzt. Kernöl ist aber nicht nur als Arzneimittel beliebt, findet auch in der Kosmetik seine Anwendung. Es regeneriert die Haut und beugt so der Faltenbildung vor. Präparate auf Basis von Sanddorn werden zur Hautpflege bei Akne und Neurodermitis eingesetzt.

Aber nicht nur aus den Kernen lässt sich Öl gewinnen, auch aus dem Fruchtfleisch lässt sich das sogenannte Fruchtfleischöl presssen. Es wird durch Kaltpressung gewonnen und ist an seiner typisch orangeroten Farbe erkennbar. Es lindert Sodbrennen und hilft bei Magen-Darm-Erkrankungen. Bei Mandelentzündung kann man mit dem Öl gurgeln oder man pinselt die betroffene Stelle mit dem Öl ein.

Die Beeren sind Studien zufolge bei chronischen Lebererkrankungen und bei Hepatitis wirksam. Die Leberfunktion kann durch die regelmäßige Einnahme von Sanddornextrakten deutlich verbessert werden.