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Sanddorn Beeren (Hippophae Rhamnoides)

Der Sanddornstrauch ist in den letzten Jahren immer bekannter geworden. Früher fristeten die recht unscheinbaren Beeren eher ein Schattendasein und nur wenige wussten um die wertvollen Inhaltsstoffe aus den Früchten. Der baumartige Sanddornstrauch gedeiht auf sandigen und kargen Untergründen und kann eine Höhe von bis zu 4,5 Metern erreichen. Seine Äste tragen Stacheln und die Blätter erinnern an das Laub der Weide. Bei seiner Blüte im März trägt er eher unscheinbare Blüten und die Früchte, die im Spätsommer reifen, schmecken herb und sauer. Sein heilkräftiges Potenzial wurde erst in den 1940er Jahren von Deutschen Wissenschaftlern entdeckt. Wegen seines hohen Vitamingehalts wurde er ab diesem Zeitpunkt systematisch angebaut. Im Volksmund wird der Sanddorn auch als Sandbeere, Seedorn oder Stranddorn bezeichnet. Die Pflanze gehört zur Familie der Ölweidengewächse und war ursprünglich in Zentralasien beheimatet. Heute gedeiht der Sanddorn vorwiegend in den Küstengebieten von Nord- und Osteuropa.

Sanddorn, die Vitaminbombe

Die Beeren des Sanddorns sind wahre Vitaminbomben, sie enthalten mehr Vitamin C als Zitronen. Der Vitamin C Gehalt liegt bei 450 Milligramm pro 100g Früchte. Aber das ist noch lange nicht alles denn die Beeren enthalten darüber hinaus noch Vitamin E, Beta Carotin und die Vitamine B1, B2, B6 und B12. Neben wichtigen Mineralstoffen gehören auch Spurenelemente wie Eisen, Kalzium, Magnesium und Mangan zu den Inhaltstoffen. Dank dieses Wirkstoffcocktails stärkt Sanddorn das Immunsystem und wird vorbeugend bei Infektanfälligkeit eingesetzt.