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Preiselbeerpflanze – anfplanzen und ernten

Der Preiselbeerstrauch wird bis zu 30 cm hoch und gehört zu den immergrünen Gewächsen. Die Blätter sind eiförmig und tragen an ihrer Unterseite braune Punkte. Während der Blütezeit im Mai bis Juli trägt er weiße bis leicht rötliche, glockenförmige Blüten. Aus ihnen entwickeln sich bis zur Ernte im September und Oktober die Beeren. Die Früchte der Preiselbeere erkennt man sehr leicht an ihrer intensiv roten Färbung. Ihr Fruchtfleisch ist hell und knackig. Die Frucht selbst schmeckt eher sauer und herb. In der Natur findet man die Sträucher nur noch selten. Mit der intensiven Flächennutzung durch die Landwirtschaftwurde die Pflanze weitgehend verdrängt. Die Verbreitung erfolgt durch die Samen, die von den Vögeln weiter getragen werden, aber auch durch Kriechtriebe.

Preiselbeeren im eigenen Garten kultivieren

In vielen Gärten finden wir die kleinen Halbsträucher der Preiselbeere. Wegen ihrer Eigenschaft ihre Blätter im Winter nicht abzuwerfen, wird sie von den Gärtnern sehr geschätzt. Die Preiselbeere ist mit der Heidelbeere verwandt und ihr Anspruch an den Boden ist sehr ähnlich. Sie bevorzugt ebenso wie die Heidelbeere einen sauren Boden. Wer den im Garten nicht hat, kann das Pflanzloch mit Rhododendronerde vorbereiten. So entsteht der ideale Säurewert im Boden, der für das Wachstum wichtig ist. Der Strauch mag es gern halbschattig und der Boden sollte nicht zu trocken sein. In sehr frostigen Lagen ist ein Winterschutz zu empfehlen, denn der Strauch ist nur bis -22° frostfest. Die Beeren sind nicht nur für Menschen schmackhaft, auch die Tiere im Garten schätzen sie als Nahrung für den Winter.