Japanische Weinbeeren (Rubus phoenicolasus)
Die japanische Weinbeere ist eine nahe Verwandte der Himbeere und der Brombeere. Sie stammt ursprünglich aus China und Japan, von dort kam sie ab dem Jahr 1876 zunächst über Frankreich auch nach Deutschland. Die Frucht trägt auch den Namen rotborstige Himbeere und ist in ihrem Erscheinungsbild der Himbeere sehr ähnlich. Die Beeren sehen den Himbeeren ähnlich, nur sind die hellrot und glänzend. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu 3m erreichen und wächst in geschützten Gebieten auf humosen und kalkreichen Böden. Die Früchte hängen an langen rotbraunen Ranken. Charakteristisch für die japanische Weinbeere sind die klebrigen Sekrete die die Pflanze ausscheidet. Ähnlich wie bei fleischfressenden Pflanzen, bleiben Insekten daran kleben. So werden die Weinbeeren so gut wie nie von Fraßinsekten befallen und auch Maden gelangen so nicht ins Innere der Früchte. Die japanische Weinbeere ist in immer mehr Gärten zu finden. Dort wächst sie und trägt über Wochen hinweg immer wieder ihre wohlschmeckenden Früchte. Da sie weder an den Standort noch an den Boden große Ansprüche stellt, ist sie auch für kleine Gärten in ungünstigen Lagen geeignet.