Menü

Wirkung und Nebenwirkungen von Holunderbeeren

Da man vom Holunder fast alles verwenden kann, gibt es eine Vielzahl von alten Hausmitteln daraus. Das fängt schon bei den Blüten an, ein Tee aus den getrockneten Blüten wirkt ähnlich wie Lindenblüten schweißtreibend. Die Früchte enthalten sehr viel Vitamin C, Vitamin B und viele Mineralstoffe, sie sind roh jedoch nicht genießbar. Zusätzlich ist er reich an essenziellen Aminosäuren und ätherischen Ölen. Die Beeren tragen einen hohen Anteil an Holunderpektin in sich, dieser Wirkstoff stärkt die Abwehrkräfte. Der Hauptwirkstoff in den Blüten des Holunders sind ätherische Öle und Flavinoide, organische Säuren sowie Schleimstoffe und Gerbstoffe. Die Flavinoide regen den Kreislauf an, was die schweißtreibende Wirkung hervorruft. Für einen Erkältungssaft presst man reife Holunderbeeren aus und gibt die gleiche Menge an Wasser dazu. Etwas Zucker, Zimt und der Saft einer Zitrone mildern das säuerliche Aroma, mag gibt sie je nach Geschmack dazu, sobald der Saft Trinktemperatur erreicht hat.

Wer Holunderbeeren verwenden möchte, sollte darauf achten nur vollreife Beeren zu ernten und sie vor dem Verzehr zu kochen. Denn der Genuss der unreifen Beeren kann Übelkeit, Erbrechen und Durchfall hervor rufen. Das liegt an dem Wirkstoff Sambunigrin, einem Blausäure-Glykosid, der nur durch Kochen neutralisiert werden kann.