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Holundersaft – Herstellung und Wirkung

Holundersaft hat dieselben guten Eigenschaften wie die Beeren. Er wirkt schweißtreibend und wird schon bei den ersten Anzeichen einer Erkältung verabreicht. Durch seine schleimlösenden Eigenschaften erleichtert er das Abhusten von zähem Schleim. Sein hoher Anteil an Vitamin C wirkt sich positiv auf die Abwehrkräfte aus und stärkt das Immunsystem. Dem auch im Saft enthaltenen Wirkstoff Sambucyanin wird eine antioxydative Wirkung zugeschrieben. Er gilt als Fänger freier Radikaler und soll so das Risiko von Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. Der Saft aus den schwarzen Beeren ist aber auch als Erfrischungsgetränk sehr beliebt. Dazu wird er mit Mineralwasser verdünnt. Wem die Zubereitung von Holundersaft zu mühsam ist, der kann ihn bereits fertig im Reformhaus oder im Bioladen kaufen. Allerdings sollte man darauf achten, dass der Saft nicht zu viel Zucker enthält.

Holundersaft herstellen

Für die Herstellung von Holundersaft benötigt man pro Kilo der Beeren 200 ml Wasser. Die gewaschenen und vom Stil getrennten Beeren werden im Wasser aufgekocht und dann ca. 20 Minuten auf kleiner Flamme gekocht. Dabei immer wieder umrühren, damit die Beeren ihren Saft abgeben. Danach alles durch ein Tuch drücken, oder die Massen in einer Kartoffelpresse auspressen. Der Saft kann dann noch gesüßt und in Flaschen abgefüllt werden.