Wirkung und Nebenwirkungen von Himbeeren
Bereits im Mittelalter wurde die Himbeere als Geschmacksverbesserer für bittere Arzneien verwendet. In der Volksmedizin galt die Himbeere als kühlendes Mittel bei allen „hitzigen Krankheiten“ wie Fieber, Masern oder Scharlach. Durch seine schweißtreibenden und fiebersenkenden Eigenschaften wirken sie tatsächlich bei grippalen Infekten oder bei fiebrigen Erkältungen. Ein Tee aus den Blättern galt als Hilfsmittel für eine leichtere Geburt. Tatsächlich stimulieren die enthaltenen Stoffe die Gebärmutter. Aus diesem Grund sollten Frauen bis zur 34. Schwangerschaftswoche Tees aus Himbeerblättern besser meiden.
Durch den Anteil an Gerbstoffen wirken die Blätter gegen Durchfall, sie haben außerdem die Eigenschaft krampflösend auf den Organismus einzuwirken. Die in den Himbeeren enthaltene Anthocyanine und Ellagsäure gelten als potenzielle Wirkstoffe gegen freie Radikale. Diese wiederum stehen im Verdacht, Krebs zu verursachen.