Menü

Himbeerpflanze – anpflanzen und ernten

Die Himbeerpflanze gehört zu den Rosengewächsen, es gibt sie in den Farben, rot und gelb. Botanisch gesehen ist es keine Beere, sondern wie die Brombeere eine Sammelsteinfrucht. Denn sie besteht aus vielen einzelnen kleinen Beeren, die aneinanderhängen. Der Strauch wird bis zu 2 Metern hoch und ist mit vielen feinen Stacheln besetzt. Die dünnen Ruten bindet man an Rankhilfen, so können die Ruten die bereits getragen haben nach der Ernte problemlos zurückgeschnitten werden. Die Frucht selbst ist bis zu 2 cm lang und ist, je nach Sorte, hellrot bis gelb.

Himbeeren anbauen und ernten

Die Himbeere gedeiht in fast jedem Garten, vorausgesetzt man setzt sie an einen halbschattigen Standort. Die Erde sollte gleichmäßig feucht sein und nicht zu kalkhaltig. Als Flachwurzler ist die Pflanze auf eine gewisse Feuchtigkeit angewiesen und sollte in Trockenzeiten gewässert werden. Himbeeren sind dankbar für eine Mulchschicht, die die Wurzeln vor dem Austrocknen bewahrt. Die Früchte reifen an den vorjährigen Ruten, daher sollten die Triebe erst dann zurückgeschnitten werden, wenn sie abgeerntet sind. Himbeeren blühen entweder im Frühling oder im Sommer, denn es gibt Pflanzen, die im Sommer Früchte tragen und welche die erst im Herbst fruchten. Die Beeren sind reif, wenn man sie mit einer leichten Drehung von der Pflanze lösen kann. Leider haben Himbeeren oft kleine Würmer die sich durch die Frucht graben und auch die Vögel naschen gern von den süßen Früchten. In trockenen Sommern wird der Strauch auch gern von Spinnmilben befallen, hier hilft dann oft nur noch das Einsprühen mit einem chemischen Mittel.

Wer den Strauch vermehren möchte, kann das über sogenannte Absenker tun. Dazu legt man eine Rute auf den Boden und bedeckt sie zum Teil mit Erde. An dieser Stelle schlägt sie dann schnell Wurzeln und kann dann von der Mutterpflanze abgetrennt werden. Meist ist das aber nicht notwendig, denn die Himbeere treibt viele Wurzelausläufer, die sich von selbst im Garten ausbreiten.