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Heidelbeeren Pflanze – anpflanzen und ernten

Die Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) gehört zu den Heidekrautgewächsen. Der Strauch ist fast auf der ganzen Welt verbreitet, vor allem aber in den gemäßigten Breiten, sowie in den südeuropäischen Gebirgen, in Nordamerika und Nordasien.

Die stark verzweigten Halbsträucher gedeihen vor allem an schattigen Standorten. Meist findet man sie in Wäldern oder Mooren und in Heidelandschaften. Die Heidelbeere bevorzugt saure Böden mit einem hohen Anteil an Torf. Dort kann die Pflanze bis zu einem halben Meter hoch werden. Die Früchte der Heidelbeere sind dunkelblau, rund und enthalten viele kleine Samen.

Man findet die Heidelbeere auch in den Wäldern, hier ist jedoch wegen eines möglichen Befalls mit dem Fuchsbandwurm, besondere Vorsicht angesagt. Die Früchte sollten nicht roh verzehrt werden, denn die Eier des Fuchsbandwurms lassen sich durch Waschen nicht entfernen. Besser die Früchte nur gekocht genießen oder sie gleich auf dem Markt kaufen.

Heidelbeeren selbst anbauen und ernten

Wer Heidelbeeren im heimischen Garten anbauen möchte, muss ihnen ein saures Bodenklima bieten. Ähnlich wie für Rhododendren wird hier viel Torf in den Boden eingearbeitet. Der Boden sollte nicht austrocknen, es darf aber auch keine Staunässe entstehen. Die Blütezeit liegt in den Monaten April bis August. Die ersten Früchte sind im Juni reif, wegen der langen Blütezeit kann man die Heidelbeere bis in den August hinein ernten. Am besten gedeihen die Sträucher, wenn man ihnen ähnliche Bedingungen wie in der Natur bieten kann. Sie sollten also eher an schattigen Stellen des Gartens stehen.