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Wirkungen und Nebenwirkungen von Brombeeren

Brombeeren werden schon seit Urzeiten als Nahrungs- und Heilmittel verwendet. In der Mythologie der alten Griechen galt der rote Saft der Früchte als Blut der Titanen. Wegen seiner zusammenziehenden Wirkung wurden die Blätter bei Entzündungen im Mundraum und blutendem Zahnfleisch empfohlen. Die Beeren enthalten viel Vitamin C, Kalium und Kalzium, dazu Phosphor, Karotinoide, Pektin und Fruchtsäuren. Wer längere Zeit krank war, kann sich mit dem Saft der Brombeeren stärken und so die Rekonvaleszenz verkürzen. Wegen des hohen Anteils an Vitamin C leisten Brombeeren zur Vorbeugung bei grippalen Infekten gute Dienste. Bei Heiserkeit empfiehlt es sich, mit Brombeersaft zu gurgeln.

Aber nicht nur die Früchte selbst finden ihre Anwendung bei Krankheit, auch die Blätter lassen sich bei vielen Erkrankungen anwenden. So hilft ein Tee aus Brombeerblättern bei Magenverstimmung, Übelkeit, Blähungen und leichtem Durchfall. Bei entzündeten Schleimhäuten hilft der in den Blättern enthaltene Gerbstoff, die Entzündung zum Abklingen zu bringen. Der Tee aus dem Brombeerblättern wirkt schweißtreibend und blutreinigend, zusammen mit den Himbeerblättern ist er Bestandteil vieler Teemischungen.

Beim Verzehr von Früchten, die aus der Natur entnommen werden, sollte beachtet werden, dass sie eventuell mit den Eiern des Fuchsbandwurms belastet sind. Dies Früchte sollten besser nicht roh verzehrt werden, die Eier lassen sich nur durch Erhitzen unschädlich machen!