Boysenbeeren (Rubus Fruticosus)
Die Boysenbeere, auch Boydenbeere genannt wird, ist eine Kreuzung aus der Brombeere und einer weiteren Kreuzung der Loganbeere. Diese wiederum wurde aus der Himbeere und der Brombeere gezüchtet. Boysenbeeren gibt es also noch nicht so lange, denn die ersten Pflanzen wurden etwa um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert angebaut. Von der äußeren Erscheinung her ähnelt die Boysenbeere mehr der Brombeere, nur dass sie etwas heller ist. Ihren Namen verdankt sie ihrem Züchter dem Amerikaner Rudolph Boysen. Die Beeren werden hauptsächlich in Neuseeland angebaut. Zu uns kommen sie daher nur in Form von Konserven. Es ist aber relativ leicht sie auch im heimischen Garten anzubauen, denn sie verträgt unser Klima und stellt kaum Ansprüche an den Boden. Die Früchte sind größer als Brombeeren oder Himbeeren und haben einen fein säuerlichen Geschmack.
Die Boysenbeere eine relativ neue Züchtung
Da es sich bei der Boysenbeere um eine relativ neue Züchtung handelt, findet man sie in heimischen Gärten eher selten. Da ihr Geschmack an Himbeeren und Brombeeren gleichermaßen erinnert, eignet sich die Frucht für die Herstellung von Konfitüre ebenso wie für Kuchen, Eis oder sonstige Süßspeisen.