Die Apfelbeeren Pflanze – anpflanzen und ernten
Die Apfelbeere trägt auch den Namen Aroniabeere oder Zwergvogelbeere. Sie gehört zur Gattung der Rosengewächse und stammt ursprünglich aus Nordamerika. Die Pflanze ist extrem frosthart und wird daher auch in nördlichen Gegenden wie Finnland oder Norwegen angebaut.
Der Strauch erreicht eine Höhe von 1 m bis 1,80 m, er ist mehrstämmig und bildet mehrere Ausläufer. Ab dem 2. oder 3. Jahr bildet er Früchte, die sich nach der Blüte im Mai entwickeln. Die Apfelbeere erinnert an einen Apfel, nur dass sie sehr viel kleiner ist. Die blauschwarzen Früchte erreichen gerade mal Erbsengröße und schmecken sehr säuerlich.
Apfelbeeren sind sehr anspruchslos und gedeihen in fast jedem Gartenboden. Selbst die Belastung durch Streusalz im Winter schadet dem Strauch nicht. Im Laufe des Wachstums wechseln die Früchte die Farbe, von Hellrot bis hin zu einer fast schwarzen Färbung. Die Früchte wachsen in kleinen Büscheln an den Sträuchern und sind ab August erntereif.
Apfelbeeren anpflanzen und ernten
Wer Apfelbeere im eigenen Garten ernten möchte, braucht dazu nicht den sprichwörtlich grünen Daumen. Denn der Strauch ist anspruchslos und wächst auf nahezu jedem Untergrund. Lediglich auf reinem Sandboden oder Böden, die sehr sauer sind, mag er keine Wurzeln schlagen. Da sich der Strauch durch Wurzelausläufer vermehrt, sollte man seinen Wurzeln durch geeignete Maßnahmen wie Wurzelsperren Einhalt gebieten. Als Standort eignet sich am besten ein sonniger bis halbschattiger Standort mit hoher Boden- und Luftfeuchtigkeit. Die Sträucher lassen sich auch als Hecke pflanzen. Dazu setzt man sie in einem Abstand von 40 bis 50 cm in die Erde. Nach einigen Jahren wachsen sie zu einer dichten Hecke voller leckerer Früchte heran.
Im Gegensatz zu vielen anderen Obstsorten ist die Apfelbeere nahezu resistent gegen Ungeziefer und Krankheiten. Die Pflanze produziert Stoffwechselprodukte, die sie für Ungeziefer und Pilze unattraktiv macht.