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Apfelbeersaft – Herstellung und Wirkung

Der Saft, den man aus der Apfelbeere gewinnen kann, erinnert vom Geschmack her an trockenen Rotwein. Der Saft enthält ebenso wie die Früchte sekundäre Pflanzenstoffe, die freie Radikale abfangen und so Krebs vorbeugen sollen. Diese Pflanzenstoffe schützen vor Infektionen durch Viren und stärken so das Immunsystem. Darüber hinaus wirken sie blutdruckregulierend und senken den Cholesterinspiegel. Um den Saft aus den Früchten zu gewinnen, werden sie entweder frisch gepresst, oder in einem Dampfentsafter entsaftet. Da der Saft eher trocken und sauer schmeckt, empfiehlt es sich, ihn mit Zucker oder Honig zu süßen. Saft aus Apfelbeeren lässt sich aber auch wunderbar mit anderen Säften mischen. Wie alle frisch gepressten Säfte ist er nicht sehr lange haltbar. Wer ihn länger lagern möchte, muss ihn mit entsprechenden Mitteln, wie etwa Zitronensäure oder Sterilisation durch Hitze, haltbar machen.

Die Pflanzenstoffe in den Früchten färben die Haut und die Kleidung sehr intensiv und lassen sich daher nur schwer wieder entfernen!

Apfelbeersaft selbst herstellen

Da frische Apfelbeeren bei uns nur schwer erhältlich sind, lohnt sich die Herstellung von Saft nur dann, wenn die Früchte aus dem eigenen Garten geerntet werden können. Dazu presst man die Früchte entweder frisch in einem Entsafter oder gibt sie einen Dampfentsafter. Da der Saft sehr sauer schmeckt, wird entweder mit Zucker oder Honig gesüßt, oder der Saft wird mit einem anderen Saft gemischt. Wegen der dunklen Farbe eignet sich dazu Taubensaft oder der Saft von Johannisbeeren oder Heidelbeeren.